ÜBRIGENS
Diese Homepage soll nicht nur ein Informationstool, sondern auch ein aktives Kommunikationsmedium sein. Deshalb lade ich Sie/ euch/ Dich hier zum Gedankenaustausch ein - und wechsle jetzt vom Sie zum Du - ich gehe davon aus, ihr seid damit einverstanden ;-) .
Auf dieser Seite könnt ihr verschiedenste kurze Inputs lesen, die ich mit euch teilen möchte. Diese reichen von Comics über Metaphern bis hin zu Sprüchen und Gedichten. Manchmal sind sie mit ein paar Anmerkungen von mir gewürzt, manchmal wäre das zu viel.
Und ihr seid stets eingeladen, dazu eure Meinung, eure Kommentare, was immer ihr dazu mitteilen wollt, hier zu bloggen!
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Endlich Frühling! 26|03|10
Frühling
Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte.
Süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen.
Eduard Mörike
Nach einem langen Winter hat der Frühling wieder das Terrain erobert. Überall sprießt und grünt es, die Vögel sind im Liebesrausch und -stress - nur die Vögel? - die Gartenbegeisterten bringen den Garten auf Vordermann, die (Motor-)Radfahrer schlüpfen in die Dressen und geben auf ihren (Motor-)Rädern Gas. Und obwohl der Winter noch versucht, sich an den Bergen festzukrallen, hält auch dort der Schnee der saugenden Sonne und drängelndem Huflattich, Krokus und Co. nicht mehr lange Stand.
Und so viel omnipräsente Aktivität steckt an. Nicht umsonst ist der
Frühling - die Zeit der Neuorientierung, des Neubeginns, des Durchstartens, des Grenzensprengens
Frühling - die Zeit des Aufräumens, Ausmistens, Säuberns, Neuordnens
Frühling - die Zeit der Öffnung, der Liebe
Meine Anregung: Bevor auch dich dieser durchaus positive Frühlingsvirus mehr oder weniger stark erfasst, nimm dir die Zeit, kurz innezuhalten, stell dich in die Sonne, schließ die Augen, schweige und atme mehrmals bewusst ganz tief ein und aus.
Wie fühlt sich das an?
Die Qual der Wahl - ein Hoch der Intuition 17|02|10
Stell dir vor...
Es ist 17:45 Uhr. Du stehst im Supermarkt.
Du sollst für das Abendessen einen Wein, der zum Rindsbraten passt, mitbringen.
Hm, Rotwein zu Rind, das wäre fein.
Du bist kein Rotweinspezialist, doch du genießt gerne ab und zu ein gutes Glas.
Vor dir baut sich eine Wand mit rund 220 verschiedenen Rotweinen auf.
Da fällt dein Blick auf ein Display, auf dem 10 Rotweine präsentiert werden...
Diesmal möchte ich euch einen Buchtipp geben:
"Bauchentscheidungen - Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition" von Gerd Gigerenzer, erschienen im Goldmann Verlag München, 2008.
Das Buch offenbart, dass es sinnvoll ist, auf sein Bauchgefühl zu vertrauen. Und dass langes Herumüberlegen oft kein Garant für die beste Lösung ist - ganz im Gegenteil. Und dass es dafür wissenschaftliche Erklärungen gibt, die der Autor auf anschauliche und humorvolle Weise vermittelt.
Aufgrund der Ausführungen habe ich nun auch die wissenschaftliche Erklärung für etwas, was ich schon lange beobachte: Ich finde mich auf Speisekarten, einseitig groß beschrieben, DinA4-Format, meist leichter zurecht als auf regelrechten "Speisenbüchern". Es ist herrlich, wenn die Qual der Wahl der freudvollen, raschen Entscheidung weicht - und ich somit früher mein Essen auf dem Teller habe.
In welchen Situationen vertraut ihr auf eure Intuition? Wann trefft ihr Entscheidungen aus dem Bauch raus? Wie beurteilt ihr rückblickend diese Entscheidungen?
Spruch zum neuen Jahr 22|01|10
Wird’s besser?
Wird’s schlimmer?
Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer lebensgefährlich.
von Erich Kästner
Passt ja jetzt zeitlich, so nach dem Jahreswechsel. Ich habe diesen Spruch als Kind öfter in Poesiealben geschrieben, die mittlerweile meistens von den sogenannten Freundschaftsbüchern abgelöst worden sind.
Und wenn mir diese Zeilen wieder unterkommen, denke ich einerseits: Was in meinem Leben hat in den nächsten Monaten die Tendenz oder das Potenzial, besser zu werden? Wodurch? Was ist für mich „schlimm“ und könnte noch schlimmer werden? Welchen Einfluss kann ich darauf nehmen?
Andererseits ist es dieses Bewusstsein des Restrisikos, mit dem es sich zu arrangieren gilt und das, finde ich, auch den gewissen, prickelnden Nervenkitzel ausmacht.
Wie seht ihr das?